Start up bedeutet learning by doing. Die meisten Informationen und Erfahrungen sammelt man selbst. Das ist auch gut so, es geht ja um die eigene Zukunft, die man aufbaut. Man lernt im nebenbei zeitliche Prozesse und monetäre Kosten besser abschätzen zu können. Learning by doing ist auch allgemein, so meine ich, am wichtigsten. Das eigene Tun lehrt mehr als manche Theorie oder “Research”. Während Entrepreneurship vielleicht selbst nur Mut und eine Idee braucht, braucht Start up schon Umsetzung und verstärkte Gedanken und Aktionen der Veränderung der Zukunft – wie Gedanken über eine zukünftige (strategischen) Skalierung oder einer Suche nach verlässlichen Partnern. Ein Unternehmen zu gründen ist nicht schwer – dies geht in vielleicht weniger als 15min und kann jede(r) immer bewerkstelligen. Ein Unternehmen grösser zu machen, bedeutet aber oft Schweiß zu lassen und auch manchmal zu bluten. Manche “learning by doings” ergeben echte Gewinne an Impulsen, andere sind “failures”*.
Eine Sache rate ich aber jedem aus eigener Erfahrung- nie Personen, die nie selbstständig waren, zu sehr wesentliche Sachen mitsteuern zu lassen. Dies ist in der Praxis nicht immer einfach. Ehrlich betrachtet, werden indirekt viele Prozesse von anderen mitgesteuert.
Generell rate ich aber jeder Person selbst ein Unternehmen zu gründen, vielleicht schon in der späten Jugend, um früh Wirtschaft² verstehen zu lernen. Es ist ohnehin schon fast alles an Informationen überall offen.
* Ich setzte hier den Massstab aber auch wohl recht hoch an- so ist es schon ein Failure, wenn ich irgendwo nur etwas zu langsam bin oder zu sehr von anderen abhängig bin.
²oder sich zumindest mit dieser intensiv auseinanderzusetzen.