Die Graz Webdesign Webseite ist im frischem Kleid webdesignt. Das zu Applied Creativity, whiteproduction und Graz Werbung gehörende Graz Webdesign schafft Lösungen im Bereich der webbasierten Kommunikation sowie interaktive Internet Applikationen (Apps). Es werden weiters für Sie Webseiten, aber auch Web2.0 Lösungen wie Social Networks, Wikis, Blogs, Plattformen und Portale, zukunftsorientierte Web-Lösungen, wie auch interaktive Medienapplikationen geschaffen. Graz Webdesign schafft für Unternehmen neue Medien Applikationen für eine bessere Kommunikation nach außen und Intranets zur verbesserten internen Kommunikation, wie auch für effizientere Datentransfers. Das Unternehmen ist in Graz ansässig, operiert aber nicht nur lokal, sondern im Internet.
Am Wochende habe ich beim BarCamp in Graz unter anderem an einer Diskussion über “Was kommt nach dem Ende der Privatheit?” teilgenommen. Ich persönlich meine, dass es Privatheit immer geben wird, weil sie auch wichtig ist; daher wird sie nie zu Ende sein- ergo ist sie es auch jetzt nicht. Im Internet hat sich Privatheit teils zur Öffentlichkeit gewandelt, bzw. sind die Übergänge fliessender geworden. So meine ich, dass dieser Blog z.B. privat ist (ich schreibe über private Meinungen, bezahle ihn selbst, besitze ihn etc.) , aber dieser für Suchmaschinen von mir bewusst freigegeben ist, von mir öffentlich zugänglich gemacht wurde - und so von vielen gerne gelesen werden kann.
Im Internet ist es leicht zu kommunizieren, sich zu vernetzen und öffentlich zu sein- dieser Blog und meine Gedanken hier sind es wie erwähnt auch, sonst könnten Sie diese gerade nicht lesen.
Im Internet kann man Sachen anderen zugänglich machen, Inhalte in digitaler Form veröffentlichen. Dies sollte aber jedem/jeder der im Internet etwas macht, veröffentlicht, ohnehin immer bewusst sein. Dennoch ist das Schaffen von derartigen Informationen betreff des mitdenkenden Umganges mit Internet für Technik nicht affine Menschen, wie auch das Schaffen von vereinfachten Informationen betreff Daten und Datenschutz, mehr denn je wichtig.
Schon im Architekturstudium war Privatheit für mich ein spannendes Thema- gerade in Bezug auf Räume, ist der Beginn von Privatheit, diese selbst bzw. der Übergang zum öffentlichen Raum wichtig- im Gemeinschaftswohnbau als Beispiel. In gewissen Maßen ist das Internet auch ein Gemeinschaftswohnbau. Aber wie auch im Wohnbau gilt: Gemeinschaft ist oft wichtig, schafft Vorteile (ökonomischer, preiswerter, geselliger etc.), aber jede(r) will auch zumindest manchmal privat sein. Ebenso könnte man das Internet als Stadt sehen- das meiste ist eigentlich trotz Ballungsraum der Strukturen und Räume in einer Stadt privater Natur- auch wenn vieles verbunden ist und es viele öffentliche Plätze (im Internet Plattformen, Portale) gibt. In einer Stadt kann man auch vieles sehen- vieles ist öffentlich sichtbar (Balkone, Höfe, Gärten z.B.), aber dennoch privater Natur. Einiges bewusst ganz verborgen.
In Diskussionen vermisse ich oft Grundsatzfragen wie “Was ist Privatheit?” bzw. – “aus Sicht von wen ist was privat?” Privatheit ist ja ein komplexer Begriff, der sich schon in der Geschichte oft gewandelt hat, auch unterschiedliche ortsspezifische und auch damit verbunden unterschiedliche rechtliche Ausprägungen hat. Im “Offline”- im echten Leben wird es immer Privatheit geben- man nehme nur das Thema “Privatbesitz” und “Privatbesitz und Störungsklagen” als spontane Gedankenimpulse her. So meine ich Privatheit wird es immer geben und Privatheit ist immer wichtig und wird nie zu Ende sein. Privatheit und auch Rückzugsräume sind ein Grundbedürfnis des Menschen. Im echten Leben, wie auch im Internet.
Googles Gedanke (als Idealutopie?) – “alle Informationen sammeln”- wird nie möglich sein. Nie war und nie wird alles zugänglich sein. Dies war nie in der Geschichte bisher möglich und ist mit Verstand auch nicht im Interesse aller zukünftig zu sehen.
Im Politcamp wurden Veränderungen durch das Internet in Bezug auf Politik angesprochen, bzw. wie Politik mit Internet besser umgehen könne. Das Thema ”Das Ende der Privatheit?” war mir persönlich in der kurzen Zeit etwas zu Facebook lastig. Das “teils öffentlich sein von Facebookprofilen” und Facebooks konstante Datenschutz Änderungen sind zwar interessant zu beobachten, auch stets zur Diskussion zu bringen, ich halte das Thema an sich aber für tiefgründiger. Obwohl Privatheit als Thema gerade in Bezug auf Facebook in letzter Zeit oft in den Medien ist, würde ich es aber nicht auf diese Plattform reduzieren. Da halte ich persönlich aktuell heißere Themen wie Googles Streetview- das Sammeln von Daten – wie Fotos von öffentlichen, aber auch privaten Ansichten von Außenräumen (was legal ist), aber auch von öffentlichen und privaten WLAN-Netzwerken (was ich, ob der Möglichkeiten dahinter, hinterfrage würde)- in der Diskussion, wie auch eine Grundsatzdiskussion “Was ist Privatheit?” bzw. - ” aus Sicht von wen ist was eigentlich privat?”- auch bei Medien allgemein - vermisst. Privatheit ist ja ein komplexer Begriff- im Offline- im echten Leben - wird es immer Privatheit geben- man nehme nur spontan gedacht das Thema Privatbesitz und “Privatbesitz und Störungsklagen” oder “private Räume” her. So meine ich Privatheit wird es immner geben und sie ist immer wichtig und nie zu Ende. Im echten Leben, wie auch im Internet. Auch im Internet ist vieles privat- und so soll es auch sein. Der Bezug Privatheit- Öffentlichkeit wird immer interessant sein - nicht nur in Bezug auf das Internet und dort speziell Web 2.0
Gerade beim Politcamp häte ich mehr Politiker erwartet – ich habe nur ein paar erkannt – manche waren bei einigen interessanten Politik nahen Themen eher passiv anwesend. Ich meine, da fehlt oft das Fachwissen- was eher neutral gemeint ist; Technologien entwickeln sich schnell, Internettechnologien am schnellsten- da braucht man oft Expertisen und muss am Puls der Zeit bleiben. Gerade aber beim Thema “Open Data”- das Öffnen von öffentlichen Daten für alle, vor allem über das Internet- und ”Was kommt nach dem Ende der Privatheit?”, hätte ich mir mehr Gedanken und Meinungen von Politikern erwartet.
Wissenscamp war mir persönlich teils zu wissenschaftlich theoretisch belastet- ich finde Wissenschaft wichtig- aber sie sollte immer in Bezug zur Anwendbarkeit gesetzt werden- Wissen schaffen für die Lehre- zum weitergeben an andere – oder Wissen schaffen für die Forschung und wirtschaftlich sinnvolle Anwendbarkeit.
Bei der iPhone Programmierung im icamp hat sich wieder aufgezeigt, dass sehr viel technisches Know-how in Graz mit kompetenten Programmierern an und im Umfeld vor allem der TU Graz vorhanden ist.
Insgesamt freue ich mich auf den nächsten Barcamp bzw. örtlich naheliegend – den nächsten BarCamp Graz und weiteren gemeinschaftlichen Gedankenimpulsen.
Vielleicht lösen digitale Medien, wie E-Books einmal herkömmliche Bücher nahezu gänzlich oder sogar ganz ab. Dies ist sogar sehr absehbar und wahrscheinlich, auch ökonomisch sinnvoll, wie auch nachhaltiger, wenn man denkt, wie viele Bücher zu welchen Kosten (Papier=>Bäume fällen, Energiekosten in Produktion und Transport, Printfärbemittel etc.) produziert werden, dann oft nur ein Bruchteil echt verkauft wird- und diese nur im Bücherregal nach einmaligen lesen, schliesslich enden.
Bücher werden sicher einmal ein Retrotrend werden und bestehende Bücher – auch wenn Bibliotheken auch zu nehmend digitalisiert werden – werden zumindest ähnlich Vinyl Schallplatten ihre Liebhaber, ob ihres Charmes der echten Greifbarkeit und ihrer Historie, beibehalten und geliebt werden.
Ich selbst lese täglich am Blackberry oder am Computer die “Zeitung” nach Relevanz und sonst auch sicher zumindest eine Stunde/Tag in Fachforen oder auf Blogs und anderen Webseiten, Nachrichten und mehr Fachartikel oder andere Inputs aus Wissensdrang. Echte Bücher lese ich in Relation weniger, da die Themen im Internet aktueller, mehr verlinkt bzw. so dem aktuellen Bedarf einer z.B. Problemstellung mehr Informationen und so mehr geistigen Raum, zu weisen. Echte Bücher finde ich meist nur mehr bei kompakt abgeschlossenen Themen oder Handlungen (Biographien, Retrospektiven z.B.), Szenarien oder kompakten Themeneinführungen spannend.
Für “am Puls der Zeit sein” und echte Tendenzen in der Zeit abzulesen- vor allem in sich schnell entwickelnden Themenbereichen, wie Technik - ist das Internet das schnellste Medium.
Lesen, in welcher Form auch immer, ist aber recht wichtig. Dieser Link (Gründe zum Bücher lesen) zeigt gut auf, warum man sich Zeit für lesen nehmen sollte:
- ob nun digital oder analog in echten Büchern:
- Lesen erweitert den Horizont
- Lesen ist ein aktiv-mentaler Prozess
- Lesen bildet Disziplin
- Lesen schärft den Fokus
- Durch Lesen lernt man Neues
Ehrliche Statements sind (gerade in Wirtschaftsbereichen) nicht oft zu finden. Die Rede von Steve Jobs vor der Standford Uni hat sicher einige Zuhörer überrascht und ist wohl eine der besten und auch auch glaubwürdig ehrlichsten, authentischsten Reden über Lebens- und Businesserfahrungen und hat einige Weisheiten in sich. Ich finde Menschen, die etwas von sich aus weitergeben – zum Beispiel ehrliche Meinungen, Motivation, Erfahrungen als Informationen, von denen andere dann auch lernen und auch profitieren können, besonders hilfreich.
Ich sage auch offen, dass es an diesen Motivatoren und echten Pushern im echten Leben oft mangelt. Erfahrungen werden zu selten bis gar nicht von sich aus weiter gegeben. “Failures” (z.B. in Politik, Wirtschaft, Finanzbereich) werden meist schön geredet, negiert oder verschwiegen. Zwischenmenschlich sind gute, ehrliche Kommunikation und Dialog – in der Kommunikation nach außen- Ehrlichkeit- oft Mangelware. Meine echten Motivatoren und Pusher sind aber alle im Internet zu finden. Steve Jobs (Rede) ist eine(r) davon.



